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Nickenich

Das Werk Nickenich ist nicht nur aufgrund hoher Rohdichte und Leistungsvermögen ein weiteres „Schwergewicht“  der RPBL, kann man im Werk doch auch größte Wasserbausteine der Gewichtsklassen 6 bis 10 Tonnen und 10 bis 15 Tonnen herstellen. Der "Nickenicher Sattel" stellt einen Basaltschichtvulkan dar, der durch einen schichtigen Aufbau aus Wurf- und Schweißschlacken kompakter Lava- und Basanitmassen gekennzeichnet ist. Gerade mal 30.000 - 70.000 Jahre alt sind die dort geförderten Natursteine. Seit Beginn entwickelte sich der Betrieb Nickenich im Zuge seines Abbaues mit seiner anstehenden Geologie von einem Lavabetrieb in einen Basanitbetrieb und ist damit als Lagerstätte deutscher geologischer Rekordmeister.
 
Mit der Änderung des Abbaues verschiedener Gesteinsarten, der Entwicklung der Rohdichte von 2,0 bis hin zu 3,0 Mg/m³, musste auch eine Anpassung der Technik wie der Anwendungsgebiete geschaffen werden. RPBL konnte diese nicht ganz einfache Aufgabe der Vorgaben durch die Geologie in den letzten Jahren gut meistern. 
 
Heute werden in Nickenich neben den Wasserbau-Giganten auch Gesteinskörnungen hergestellt. Das Nickenicher Gestein hat einen guten Polierwiderstand und eignet sich zur Produktion von Gleisschotter, Gesteinskörnungen für die Asphalt- und Betonindustrie sowie zur Herstellung von ungebundenen Schichten im Straßenbau. Ebenso wie Bolsdorf ist Nickenich als Q1-Lieferant für die Deutsche Bahn AG zertifiziert. In der Aufbereitungsanlage können sehr homogene Gemische mit definierter Siebkurve, wie sie bei Baumaßnahmen im Rhein gefordert sind - Geschiebezugabe –  hergestellt werden.
 
Die Gesteinsprodukte werden mit eigenem Fuhrpark per LKW, auf die Bahn oder ins Schiff geliefert. Die Bahnverladung erfolgt in Koblenz und Andernach. Durch unsere Partner wie die Stadtwerke Andernach und über eigene Plätze wird der Schiffsumschlag abgewickelt.

 

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